Mythos Beethoven
96 Seiten, 22 x 29 cm, farbig,
Eur 25,00
Knesebeck Verlag
ISBN 978-3-95728-441-9

 

In dieser episodenhaft erzählten Graphic Novel betrachtet Moritz Stetter das Leben des musikalischen Genies auf eine ungewöhnliche und eindrucksvolle Weise. Ganz nach dem Rhythmus Beethovens gestaltet, erkundet die Erzählung in ausgewählten Episoden wichtige Stationen des Komponisten. Gleichzeitig wird aber auch die Rezeption von Beethovens Werk nach seinem Tod behandelt sowie das ikonenhafte „Beethoven-Künstlerbild“ hinterfragt.

 

"Zum 250. Geburtstag porträtiert Moritz Stetter Beethoven so, wie er war: Als einen eher unscheinbaren Typen, den die Leute auf Festen erst wahrnehmen, wenn er sich ans Klavier setzte. Für das, was dabei im Kopf des Musikgenies vorging, findet Stetter eindrucksvolle Bilder. Schließlich sind Beethovens Werke kaum in Worte zu fassen."

(DB mobil)

 

Ein lohnenswerter, wenn auch für manche Leser entmystifizierender und dennoch realer Blick auf den Mythos Beethoven, der ihn nicht erklärt, aber treffend darstellt. Auf den letzten Seiten erkennt man sich selbst als Teil der Gesellschaft, die den Mythos weiterschreibt. Ungewöhnlich und daher äußerst gelungen.

(comic-couch.de)

 

"Bei Mythos Beethoven erleben wir ein Potpourri von höchst diversen Außenwahrnehmungen des Komponisten. Besonderer Bonus ist eine Illustration der Neunten Sinfonie in fünf prächtigen wie kontroversen Doppelseiten, die die Vereinnahmung des Werks durch den Film, die Europäische Union, das Nazi-Regime, G20-Proteste und Corona-Balkonkonzerte dokumentieren."

(Comixene)

 

"Solche Beschreibungen vermitteln mehr von Beethovens Zeit, Leben und Musik als die nackte Aneinanderreihung biografischer Daten. Hier geben sich Genie und Wahnsinn ein fröhliches Stelldichein."

(Comickunst)


Leseprobe:

Skizzen: